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Studienfahrt nach Wien der LKs Deutsch und Mathematik

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Montag, 21.05.18:  Mehr oder weniger motiviert sollte unsere Kursfahrt beginnen, zusammen mit Frau Wilhelmi, Frau Uffelmann und Herrn Engels (als springendem Begleiter). Wir fuhren als einzige Gruppe mit dem Zug zu unserem Ziel: Wien. Wie sich herausstellte, wurde diese Idee aber nicht von allen wertgeschätzt, allen voran Frau Uffelmann, die mehrmals betonte, dass sie ja von vorneherein gesagt habe, dass Zugfahren, vor allem mit dem ,,Night Jet‘‘, nicht sehr schlau und komfortabel sei. Sie sollte Recht behalten, denn nach einer langen und unbequemen Nacht im - mittlerweile berühmt berüchtigten - ,,Night Jet‘‘, kamen wir, eher weniger erholt, am nächsten Morgen am Wiener Hauptbahnhof an.

Dienstag, 22.05.18: Nach unserer Ankunft im Wombat’s Hostel ,,The Lounge‘‘ und dem Beziehen der doch eher kleinen Zimmer durften wir die schöne Stadt Wien selbständig erkunden (wobei die Meisten viel zu erschöpft für Aktivitäten dergleichen waren und erstmal in der Lounge des Hostels einschliefen), trafen uns jedoch abends zu einem gemeinsamen Abendessen mit den beiden Kursen in der Brauerei ,,7Stern Bräu‘‘ und ließen dort bei leckerem Essen und hervorragendem Bier den ersten Abend ausklingen.

Mittwoch, 23.05.18:  An diesem Tag stand uns viel Programm bevor, welchem wir uns jedoch ganz getreu dem Motto ,,Hauptsache der Flo ist da‘‘ unter barbarischerHitze, dennoch mit Freude, unterzogen und bei dem wir viel über schnell schließende U-Bahn-Türen, sehr offensive Verkäufer des Naschmarktes, den Da-Vinci-Code und den Zentralfriedhof lernten. Währenddessen beglückte sich der Mathe-LK mit einer Stadtführung und der tollen Aussicht vom Stephansdom.

Donnerstag, 24.05.18:  Auch dann hatte der Terminkalender viel zu bieten, sodass wir vormittags alle zusammen mit dem ,,Time-Travel‘‘ begannen, wobei wir mithilfe eines 4D-Kinos sehr anschaulich in die Geschichte Wiens eintauchten und eine Führung durch die Wiener Vergangenheit mitsamt Kaiserinnen und Kaiser, Pest und Musikgeschichte erhielten. Am Nachmittag folgte dann für unseren Deutsch-LK eine Führung durch die atemberaubende (und, wie wir gelernt haben, nicht sortierte) Nationalbibliothek, wo wir alle nicht schlecht staunten.

Freitag, 25.05.18:  Auf diesen Tag freuten wir uns alle ganz besonders. Heute stand der Besuch des Schönbrunner Zoos an. Bei nicht so warmem und sonnigem Wetter wie an den Tagen zuvor schauten wir uns den schönsten und ältesten Zoo der Welt und dessen Tiere an und lernten von Herrn Engels einiges über vergewaltigende Enten, angriffsunlustige Löwen und ignorierende Pandas.

Samstag, 26.05.18:  Der Samstag wurde ausgiebig dafür genutzt, Wien weiter geschichtlich zu erkunden, was besonders Frau Wilhelmi als Geschichtslehrerin gefiel, so besuchten wir das jüdische Mahn- und Denkmal, die Hofburg inklusive Silberkammer und die Kaisergemächer und waren (die Einen mehr, die Anderen weniger) überwältigt von so viel Prunk. Der Mathe-LK nutzte parallel die Zeit, um das Technikmuseum zu besichtigen, und wanderte nachmittags, mit einer Pause auf einer Art Alm, um Wien und die Donau herum. Gegen Abend entschlossen sich noch Einige dazu, den Wiener Prater zu besichtigen, und ließen sich nicht lumpen, einen halben Kredit für eine Fahrt mit einem Fahrgeschäft aufzunehmen.

Sonntag, 27.05.18: Der letzte vollständige Tag in Wien wurde mit einem gemeinsamen Besuch im Schloss und Schlosspark Schönbrunn gefüllt, welcher ein Labyrinth, wunderschöne Beete, Brunnen und Aussichten bot, die alle sehr genossen. Abends besuchten wir, inklusive Frau Uffelmann, das Burgtheater und schauten uns eine Inszenierung von ,,Der Besuch der alten Dame‘‘ mit dem ein oder anderen bekannten Schauspieler an. Und wie jeden Abend in der Woche, weil ,,everyday is wombar‘s day‘‘, beendeten wir Schüler den Abend mit diversen Kaltgetränken in der liebgewonnenen Bar des Hostels.

Montag, 28.05.18:Voll bepackt zogen wir also wieder los Richtung Bahnhof, um die Heimreise anzutreten, nicht ahnend, was diese mit sich bringen würde… Im Zug, der uns Richtung Nürnberg bringen sollte, verbrachten wir mehr Zeit als uns lieb war, sodass sogar Herr Engels ein leises aber bestimmtes ,,Ich raste aus…‘‘ von sich gab. Wegen eines ,,Personenschadens‘‘ verzögerte sich unsere Heimkehr um gute drei Stunden, doch schließlich erreichten wir müde und glücklich um 0:24 Uhr den langersehnten Heimatbahnhof Wissen (Sieg).

Zum Schluss bleibt zu sagen: Danke an die Lehrer, die diese nervenaufreibende, aber ereignisreiche und wunderbare Fahrt ermöglicht und begleitet haben. Danke für die lustigen, zum Teil schrägen Unterhaltungen, danke für das Aufpassen auf uns und danke für die einmaligen Erinnerungen, an die wir uns von nun an immer wieder gerne erinnern werden. Um es mit Maliks Worten zu beenden: ,,Wien war lit!‘‘

Fabienne Löhr