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Aktuelles

Physik und Musik: Stehende Schallwellen - eine Orgel-Exkursion

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Die Akustik als Lehre vom Schall bedient sich des Wellenmodells, um akustische Phänomene zu beschreiben und zu verstehen. Als der Grundkurs Physik-12 sich im Unterricht mit stehenden Schallwellen und deren Bedeutung für Musikinstrumente befaßte, kam spontan die Idee auf, ob man eine Orgel einmal “live” besichtigen könne. Zu unserer großen Freude konnten wir den Kirchenmusiker Andreas Auel gewinnen, die Orgel in der Pfarrkirche Kreuzerhöhung den Schülerinnen und Schülern der Grundkurse Musik-12 und Physik-12 mit ihren Lehrern Nicholas Nohn und Karl-Heinz Selbach zu präsentieren.

Nach einem kurzen Rückblick auf die historische Entwicklung der Orgel seit dem alten Griechenland bis zur Neuzeit, als in der Renaissance die Orgel fester Bestandteil der Kirchenmusik wurde, ging Auel auf die Geschichte und Restauration der Wissener Orgel ein. Die Schülerinnen und Schüler lernten nicht nur die verschiedenen Register kennen, sondern auch die unterschiedliche Art der Tonerzeugung bei Lippen- und Zungenpfeifen, was entscheidend den Klangcharakter einer Pfeife prägt. Man konnte sich davon überzeugen, daß eine gedackte Pfeife um eine Oktave tiefer klingt als eine gleichlange offene Pfeife, und der Trick, um Vogelstimmen mit Orgelpfeifen zu simulieren, blieb kein Geheimnis mehr. Sämtliche Ausführungen des Kirchenmusikers wurden durch Klangbeispiele unmittelbar illustriert und transparent gemacht. Zum Abschluß erlebten die Zuhörer die außerordentliche Klangfülle und die Musikalität der Orgel, als Auel eine Toccata spielte. Die Zuhörer dankten mit lang anhaltendem Applaus.   

(Karl-Heinz Selbach)

 

Opernworkshop und Opernbesuch der Klasse 10e

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In den letzten Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10e im Musikunterricht von Nicolas Nohn intensiv mit dem Thema "Oper" beschäftigt. Dabei stellten sie fest, dass die Inhalte der Oper "Manon" von Jules Massenet auch über hundert Jahre nach der Uraufführung noch aktuell sind: Ein junges Mädchen ist auf der Suche nach einem erfüllten Leben.
In Vorbereitung auf den Opernbesuch wurden die Inhalte in einem Workshop der Bühnen Köln vertieft. Im Seminarraum im legendären kölner Schanzenviertel sprachen die Schüler rhythmisch auf Musikausschnitte, spielten Szenen nach und inszenierten diese selbst. Die Schüler waren mit Spaß dabei und haben tolle Ergebnisse erzielt!


Wenige Tage später dann ging es für die Schüler zum ersten Mal in die Oper. Dabei erfuhren sie nicht nur, dass für die über drei-stündige Inszenierung des Franzosen Claude Schnitzler viel Sitzfleisch benötigt wird, sondern dass Oper auch heute noch einen kulturellen und gesellschaftlichen Stellenwert hat, der mit angemessener Kleidung, überteuerten Häppchen und einem absoluten Sprechverbot während der Aufführung gelebt wird.

Dass dies erstmal befremdlich wirkt, ist doch klar. Wenn aber der ein oder andere positive Eindruck bei den Schülern dazu führt, irgendwann doch einmal wieder in die Oper zu gehen, ist das Unterrichtsziel erreicht.

Der Musiksaal ist wieder nutzbar!

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Die Umbauten und Renovierungsarbeiten am KopGym schreiten immer weiter voran - der große Musiksaal ist (bis auf einige Kleinigkeiten) endlich wieder nutzbar. Und deswegen hat sich die Klasse der 10c mit Dr. Volker Klein am letzten Donnerstag direkt an die Reinigung der Fenster begeben, um wieder viel Licht in den Musiksaal zu bekommen. Eine richtig schöne Aktion!

Das Sommerkonzert war ein großer Erfolg!

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Auch wenn die RS+ das Sommerkonzert präsentierte (und das Motto "Wir locken die Sonne an" hat richtig gut funktioniert, wie man an den letzten Tagen gesehen hat), so waren auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums auf der Bühne aktiv (und auch ganz viele Ehemalige!).

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