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Mittelstufe

Sportbetonter deutsch-polnischer Schüleraustausch

der Jahrgangsstufe 8 vom 13.05.2018 bis 18.05.2018

des Kopernikus-Gymnasium Wissen,

des Evangelisches Gymnasium Bad Marienberg,

der Zespół Szkół Nr 2 w Oleśnie und

des Publiczne Gimnazjum nr 2 w Strzelcach Opolskich

Insgesamt beteiligten sich 64 SchülerInnen an dem Austausch, jeweils 32 deutsche und 32 polnische SchülerInnen. Nach der ersten Begegnung im vergangenen September 2017 in Bad Marienberg war dies nun der „Rückaustausch“ in Polen, genauer gesagt am Turawa-See nahe der Großstadt Oppeln.

Ein Ausblick in das Schuljahr 2019/2020

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Zum Schuljahr 2019/20 werden am Kopernikus-Gymnasium drei Profile ab Klasse 7 eingeführt werden. Ziel der Profilklassen und des pädagogischen Konzepts sind der Ausbau der Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler, eine größere Alltagsbezogenheit der Unterrichtsthemen, ein verbesserter Einbezug der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler und die Weiterentwicklung des sozialen und medialen Lernens bei gleichzeitiger Förderung von Schwächen und Arbeitsschwerpunkten. 

Weitere Informationen können den Presseartikeln auf dieser Seite entnommen werden. Eine detaillierte Vorstellung der Profile und der damit verbundenen Möglichkeiten wird im Verlauf des Schuljahres 2018/19 erfolgen. 

 

Gymnasium und RS+ schärfen ihr Profil

„Alles bleibt anders.“ „Es geht um eine vollständig neue Ausrichtung.“ Mit wenigen Worten beschreiben Edmund Mink und sein Schulleiterkollege Georg Mombour das, was sich aus der Aufhebung der gemeinsamen, schulartübergreifenden Orientierungsstufe der Marion-Dönhoff-Realschule plus und des Kopernikus-Gymnasiums ergibt. Ab dem kommenden Schuljahr verfügen die beiden Wissener Schulen jeweils über eine eigene, schulartabhängige Orientierungsstufe für die Klassen 5 und 6 (die RZ berichtete). Das heißt: Einerseits haben kommende Fünftklässler die Wahl, andererseits schärfen die Schulen ihr Profil. Die RZ wagt den Versuch einer Gesamtbetrachtung. Unverändert bildet die Orientierungsstufe eine zweijährige pädagogische Einheit, es gibt also kein Versetzungsrisiko zwischen Klasse 5 und 6. Für den Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule gilt in Rheinland-Pfalz das Prinzip der Wahlfreiheit, jedoch betonen beide Schulen, wie wichtig es ist, die Eltern richtig zu beraten.

Da dementsprechend nicht mehr alle Viertklässler, sozusagen vom Überflieger bis zum Lernschwachen, automatisch in nur eine Orie gepresst werden, ergeben sich durch den Wegfall dieser Heterogenität Vorteile für beide Schulen. Gleichwohl betont Georg Mombour, Direktor des Kopernikus-Gymnasiums : „Es geht nicht darum, nur die besten Viertklässler abzugreifen. Wir wollen die Kinder genau da abholen, wo sie stehen. Zum Beispiel soll eine Anleitphase den Übergang erleichtern, ähnlich wie zu Beginn der Stufen 7 und 11.“ Weitere besondere Merkmale der gymnasialen Orientierungsstufe sind zum Beispiel: Einführungswoche, individuelles Patensystem (jeder einzelne Fünftklässler hat seinen Ansprechpartner in Klasse 8), Projektklasse Musik (bei ausreichend Anmeldungen zusätzlich zwei Unterrichtsstunden pro Woche), Wahl der zweiten Fremdsprache ab Klasse 6 (Französisch oder Latein) sowie höchstens 28 Schüler pro Klasse. Orientierungsstufenleiterin Elisabeth Wieschollek betont außerdem die mediale Ausbildung ab Klasse 5 und das gemeinschaftsbildende Prinzip der „bewegten Schule“. Vieles, so Mittelstufenleiterin Sonja Harmel, mündet darin, dass das soziale Lernen an Bedeutung gewinnt, zusätzlich zur Neuausrichtung der Mittelstufe mit den drei Säulen Gesellschaft & Wirtschaft, Mathematik & Naturwissenschaften, Sprachen (ab Schuljahr 2019/20).

Auflösung der "Gemeinsamen Orientierungsstufe" zum Ende des Schuljahres sehr wahrscheinlich

Die Kreisverwaltung informiert in einer Pressemitteilung am 12. Januar 2018 darüber, dass dem Wunsch des Kopernikus-Gymnasiums und der Marion-Dönhoff-Realschule plus, dem Wunsch beider Schulelternbeiräte und aller schulischen Gremien nach Auflösung der gemeinsamen Orientierungsstufe entsprochen werden soll und das entsprechende Aufhebungsverfahren eingeleitet wurde.

Die Auflösung der GOS ist zum Ende des laufenden Schuljahres geplant - dies bedeutet aber zwei verschiedene Dinge:

  1. Die aktuelle Jahrgangsstufe 5 wird im Schuljahr 2018/19 als letzter GOS-Jahrgang die Jahrgangsstufe 6 im alten System durchlaufen.
  2. Ab dem kommenden Schuljahr 2018/19 werden beide Schulen eigene Orientierungsstufen anbieten und entsprechend Schülerinnen und Schüler in die neue Jahrgangsstufe 5 aufnehmen. 

Das Kopernikus-Gymnasium bietet interessierten Eltern der künftigen Jahrgangsstufe 5 im Vorfeld der anstehenden Aufnahmeverfahren einen Informationsabend über die Neuerungen an. Dieser findet am Dienstag, 23. Januar 2018, um 19 Uhr in Raum 303 statt. 

Zu den Hintergründen möchten wir Ihnen gerne folgende Informationen geben:

Seit einigen Jahren fordern beide Schulen, beide Schulelternbeiräte, die Schülervertretung des Kopernikus-Gymnasiums und weitere schulische Gremien die Auflösung der ehemals als Kooperation zwischen Gymnasium und Realschule ausgelegten gemeinsamen Orientierungsstufe. Mit der Auflösung der Hauptschule in Rheinland-Pfalz zum Schuljahr 2010/11 nahm die GOS die neue pädagogische und didaktische Herausforderung an. Der Anspruch, allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer Begabung, ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Voraussetzungen gerecht zu werden, wurde mit großem Arbeitsaufwand aufrecht erhalten, doch alle Beteiligten erkannten im Verlauf der letzten Jahre, auch mittels Evaluationen, dass die GOS in ihrem Aufbau nicht den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird.

Das Bildungsministerium lehnte bis zum September 2016 eine Auflösung der GOS ab, es wurden neue pädagogische Ansätze gefordert, denen beide Schulen auch nachgekommen sind. Über die Angebote in der GOS hinaus entwickelt das Kopernikus-Gymnasium Anleitphasen in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 11, um allen Lernenden den Übergang in die Orientierungs-, Mittel- und Oberstufe zu erleichtern. Zudem plant das Kopernikus-Gymnasium ein neues, dreisäuliges Profilklassenkonzept mit einem zukunftsfähigen, nachhaltigen Lernraum, der soziales und mediales Lernen in den Unterricht und außerunterrichtliche Projekte einbindet (siehe die entsprechenden Artikel auf der Schulhomepage). 

In zahlreichen Gesprächsrunden mit dem Schulträger, dem Landkreis Altenkirchen, der ADD und dem Bildungsministerium wurde dem Wunsch nach Auflösung der GOS zum Wohle der Schülerinnen und Schüler Nachdruck verliehen. Ein Schreiben von Landrat Michael Lieber an das zuständige Ministerium, in dem er sich für den Wunsch der Schulen und Eltern einsetzte, unterstrich diese Haltung. Die zuständigen Behörden teilten dann in dieser Woche mit, dass man beabsichtige, die GOS mit Ablauf des Schuljahres 2017/18 aufzugeben, wenn der Landkreis Altenkirchen als Schulträger zustimmt. Der Kreisausschuss wird sich am 22. Januar daher mit diesem Thema befassen und hoffentlich den Argumenten der Schulen, der Elternvertreter und des Landrates folgen. 

Weitere Informationen sind in dem nachfolgenden Artikel aus der Rhein-Zeitung (Autor: Elmar Hering) vom 13. Januar 2018 zu finden (zum Vergrößern anklicken). 

 

Aus Fremden wurden Freunde

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Jugend in Bewegung –
deutsch-polnischer Schüleraustausch am Kopernikus-Gymnasium
 
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