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Eine Schule im Umbau, Airbus und viele alte Bekannte

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Der letzte Samstag stand für das Kopernikus-Gymnasium unter dem Motto: „Zukunft – Gegenwart – Vergangenheit“. Mit dem Präsentationstag der Schule, speziell für die zukünftigen Fünft- und Elftklässler, begann am Vormittag der erste Abschnitt des Tages.

Die Fachschaften, Arbeitsgemeinschaften und Projekte des Gymnasiums präsentierten sich den zahlreich erschienenen Schülern und Eltern der Region. Begrüßt durch die Bläserklassen der gemeinsamen Orientierungsstufe mit der Marion-Dönhoff-Realschule im Foyer konnte man die Schule erkunden:

So präsentierte die Fachschaft Geschichte ihr umfangreiches regionales Projekt über den Nationalsozialismus in Wissen, die Fachschaft Sport präsentierte neue Sportarten, daneben nahmen viele Schüler die Gelegenheit war einmal mit modernen Bögen einige Schüsse zu wagen.

Ein erstaunlicher Geschmacksparcour wurde von den Erlebnispädagogen des Gymnasiums aufgebaut, die Fachschaften Biologie, Chemie und Physik luden zu kleinen Experimenten ein und die Biologie-Olympioniken der Jahrgangsstufe 12 zeigten, was sie in der ersten Runde des Wettbewerbs geleistet haben.

Viele Interessierte fanden sich auch bei den Führungen durch die Schule ein, denn das Gymnasium befindet sich mitten im Umbau: Die skeptischen Blicke verwandelten sich beim Rundgang durch den Neubau in leuchtende Augen, zeigen doch die schon fertigen Räume in Ausstattung und Farbgestaltung eine hochmoderne, helle und freundliche Schule. „Hier sitze nächstes Jahr!“, strahlte ein Viertklässlerin ihre Mutter so auch in einem Klassenraum an.

Am Nachmittag standen die Klassen 9-13 des Gymnasiums im Mittelpunkt. In 40 verschiedenen Vorträgen und Fragerunden präsentierten die Referenten den Schülerinnen und Schülern eine riesige Bandbreite an Berufen und Studienrichtungen.  Ob Tourismus, Ernährungswissenschaften, soziale Berufe, Informatik und Ingenieurwesen, Umweltschutz oder juristische Berufsfelder, für jeden Schüler waren Angebote vorhanden. Die Referenten, vielfach aus der Region stammend, oftmals auch in der Region arbeitend, gaben den Schülern weitreichende Informationen zu den Hürden der Ausbildung oder des jeweiligen Studienganges, über Berufschancen und die Risiken des Berufs. Dass die an einem solchen Tag geknüpften Kontakte den Schülern helfen, zeigen die Erfahrungen aus dem ersten Berufsinformationstag des Kopernikus-Gymnasiums vor zwei Jahren, z.B. konnten so zahlreiche Praktika vermittelt werden, um vertiefende Einblicke in das favorisierte Berufsfeld zu erlangen. Besonders begehrt waren Plätze im Vortrag von Dr. Thomas Enders, dem CEO der Airbus Group, der sich für die Schüler viel Zeit nahm und in persönlicher Weise über die Perspektiven im Bereich Luft- und Raumfahrt sprach und dabei Einblicke in die Leitung eines Weltkonzerns gab.

In der Vergangenheit des Gymnasiums ging es dann am Samstagabend im Kulturwerk in Wissen beim Ehemaligentreffen. Viele ehemalige Schüler hatten sich versammelt und tauschten bis spät in die Nacht Erinnerungen über die Zeit am Kopernikus-Gymnasium aus – egal, ob das Abitur erst 2015 oder 1975 abgelegt wurde. Einigen Jahrgängen wurden zum Jubiläum die alten Abiturklausuren überreicht – eine wirkliche Reise in die Vergangenheit. So sah man später den ein oder anderen Ehemaligen in seine Deutsch- oder Englischklausur vertieft, über seine Fehler in Mathematik schmunzelnd oder sich darüber unterhaltend, wie viel mehr an Wissen und Techniken in der heutige Schule vermittelt wird.

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