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Eröffnung der ww-Lit 2018: Auftakt mit Schülern des KopGym

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Am 26. April wurden die 17. Westerwälder Literaturtage eröffnet, die in diesem Jahr unter dem Motto "Industrie-Kultur" stehen. Mit dabei waren auch Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums, die den Auftakt mitgestalten durften. 

Im Hintergrund steht die "Nachtschicht" aus dem Jahr 2015, in der unter der Überschrift "Dunkle Zeiten" die Zwangsarbeit im Raum Wissen thematisiert wurde. Zwei Leistungskurse Geschichte unter der Leitung von Elisabeth Wieschollek und Ingmar Bodin befragen vor drei Jahren Zeitzeugen, forschten in den Archiven und gestalteten die emotionale, ergreifende "Nachtschicht" mit - und sie befreiten das Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers von Unrat und Bewuchs, um es erstmals wieder zugänglich zu machen. 

An diesem Mahnmal begannen die diesjährigen Literaturtage. Fabienne Löhr, Julia Müllers, Lea Reineking, Huy Duc Luu, Schüler des Geschichtsleistungskurses 12 des Kopernikus-Gymnasiums sowie der Heimatforscher Bruno Wagner erinnerten vor den interessierten Zuhörern an das Schicksal der rund 1.500 Zwangsarbeiter, die im dortigen Lager untergebracht waren.

Am Abend, nach der offiziellen Eröffnung der Westerwälder Literaturtage und einer Lesung aus Natascha Wodins Werk "Sie kam aus Mariupol" durch Maria Bastian-Erll und Bernhard Robben, wurde den Besuchern noch der Film der Leistungskurse Geschichte über das Zwangsarbeiterlager gezeigt. Im Foyer des Kulturwerks waren die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zum Thema Zwangsarbeit ausgestellt.